GV Glossar & Lexikon:GiroWeb erklärt Gemeinschaftsverpflegung
Hard- & Software: Systeme – Programme – Integration – Vernetzung
Gastronomieangebote der Gemeinschafts-Verpflegung (GV) wie Betriebsrestaurant, Casino, Mensa oder Kantine basieren auf einer Vielzahl physischer Geräte und logischer Programme, kurz: Hardware & Software. Seit den Anfängen der Informationstechnologie verschwimmt die klassische Unterscheidung zwischen Hardware und Software zunehmend. EDV-Geräte i.w.S. beinhalten heutzutage bereits einen erheblichen Anteil an Software Applications, und meistens ist die einprogrammierte Logik sogar das entscheidendere Differenzierungs- und Mehrwert-Merkmal. Umgekehrt betrachtet, bestimmen Hardware-Merkmale, insbesondere Chips und Prozessoren, die Leistungsfähigkeit diverser Software-Lösungen, respektive derer Haupt-Differenzierungsmerkmale wie z.B. die Geschwindigkeit. Folgerichtig kommt der Anbindung, Integration und Vernetzung aller relevanten Hardware- und Software-Komponenten eine wachsende Bedeutung zu – allgemein sowie in der Betriebsgastronomie und Schulverpflegung im Speziellen. Vor diesem Hintergrund wird klar, warum erfolgreiche GV-Systemhäuser wie GiroWeb über langjährige Erfahrung und breite Kompetenzen im gesamten Leistungsspektrum verfügen.
Folgende Kernkomponenten lassen sich in der GV-Praxis unterscheiden: Management- & Abrechnungssysteme (üblicherweise Hardware-Software-Kombinationen im o.g. Sinne); Kassen bzw. Kassensysteme (auch hier bestimmt das Zusammenspiel von Rechner, Peripherie und Kassensoftware die Qualität der Kassen-Lösung); Kartensysteme (Terminals sowie Chipkarten & Smartcards – sowohl als rein physische Karten-Komponente, als auch in Bezug auf die logische Chipkarten-Technologie); SB-Terminals zur Kartenausgabe & Kartenladung – sog. Aufwerter; Vorbestellsysteme (Kiosksysteme bzw. SB-Terminals fallen eher in die klassische Geräte-Definition, während Web- und App-Lösungen für den heimischen PC oder mobile Endgeräte Software-lastigere Lösungen darstellen); SB-Terminals zur Ausgabe, Aufladung und Rücknahme von Gastkarten und zur eigentlichen Gäste-Verpflegung.
Wichtige Elemente, u.a. für o.g. EDV-Geräte und Lösungs-Kategorien, sind z.B. die Chipkartenleser (Terminals), Automaten-Leser & Automaten-Steuerungen (u.a. für Operating- / Vending-Automaten), Banknoten-/ Geldscheinleser sowie Münzprüfer, Münzhopper und Münzwechsler, Digital Signage (digitale Speisenauslobung), als auch logische Lösungen wie z.B. Akzeptanz- bzw. Leseraten-Erfassung.
Andere Komponenten stellen eher Varianten oder Derivate da – beispielsweise Chipkartenschlüssel und Transponder, die als Zahlungsmedium in KiTas und Schulen üblicherweise anstelle kartenbasierter Lösungen zum Einsatz kommen. Auch hierbei handelt es sich um physische Gegenstände (z.B. in Form von praktischen und robusten Schlüsselanhängern in Tropfenform), deren Funktionalität jedoch von der einprogrammierten Technologie geprägt wird.
Hinsichtlich der Anbindung, Integration und Vernetzung aller wesentlichen GV-Komponenten spielen typische Aufgabenfelder der IT bzw. ICT eine wichtige Rolle – von Server bis Client, von closed-loop bis open-loop, von PC bis Software-Application, von IP-Adresse über MDB bis LAN, von logischen Schnittstellen bis zu RJ-45 Hardware-Steckplätzen, von internen VMC Steuer-Komponenten bis zur Touchscreen-GUI (graphische Benutzeroberfläche). Ihr Ansprech-Partner bei GiroWeb ist auch in dieser Hinsicht immer ein verlässlicher Berater.
In Bezug auf Chipkartenleser und Terminals und die damit verknüpfte wichtige Frage nach der Sicherheit ist erwähnenswert, dass (Netze und) Terminals nur von lizenzierten Netzbetreibern bereitgestellt werden dürfen, die eine entsprechende Zulassung vom ZKA / DK erworben haben. Darüber hinaus beziffern sog. Sicherheitsklassen den Sicherheitsgrad der Datenübertragung von Chipkartenlesern (die höchste Sicherheitsstufe ist, zum heutigen Stand, die Sicherheitsklasse 4).
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