GV Glossar & Lexikon:GiroWeb erklärt Gemeinschaftsverpflegung
Zuhause, unterwegs & am POS: Betrieb – Schule – KiTa – Uni
Aus Sicht der Endkunden – also den direkten Essensgästen, sowie ggfls. den Eltern von KiTa- oder Schulkindern – findet die Gemeinschafts-Verpflegung (GV) primär am jeweiligen Außer-Haus-Ort statt, um genauer zu sein: der Kantine oder Mensa von KiTas, Schulen, Universitäten (Education-Catering / Schul-Verpflegung), Betrieben bzw. Unternehmen (Business-Catering / Betriebsgastronomie), oder vergleichbaren privaten oder staatlichen Einrichtungen oder Behörden (und im Rahmen von to-go / take-away Angeboten sogar unterwegs).
Neben diesem Ort des gastronomischen Verzehrs – also Kantine, Mensa, Betriebsrestaurant, Casino durch die Essensteilnehmer hat sich in der GV-Praxis der letzten Jahre eine teilweise Verlagerung weg vom POS (Point of Sale) vollzogen, insbesondere hinsichtlich der Vorbestellsysteme sowie im Bereich der Zahlungssysteme.
Im Rahmen der Vorbestellung werden, insbesondere in der KiTa-Verpflegung sowie der Schulverpflegung, einzelne Prozess-Schritte örtlich (und zeitlich) verlagert, i.d.R. an den heimischen PC (mit passwort-geschützten Anmeldungsdaten). Dies betrifft z.B. die Menü-Einsicht inkl. Details zu Zutaten, Allergenen und Lebensmittelzusätzen, die konkrete Menü-Vorbestellung (oder Stornierung im Krankheitsfall), sowie die Guthaben-Aufladung (meist durch Überweisung seitens der Eltern auf ein Treuhandkonto – das Verpflegungssystem bleibt für nicht voll geschäftsfähige Kinder so meistens bargeldlos). Neben dem privaten Computer ist die Menü-Einsicht und -Auswahl bei Anbietern wie GiroWeb auch über mobile Apps für Google-Android & Apple-iOS möglich, welche den teilnehmenden Schülern für verschiedene Smartphone / Handy oder Tablet Betriebssysteme kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt werden, so dass die Essensauswahl auch von unterwegs (z.B. im Schulbus o.ä.) erfolgen kann.
Auch die Zahlungssysteme wurden entsprechend dezentralisiert und intelligent platziert. Typischerweise können Mitarbeiter und Gäste einer Betriebs-Kantine oder Cafeteria mit Chipkarten-Ausweisen schnell und einfach bezahlen, weil der eigentliche Bezahlvorgang nur aus einem kurzen, i.d.R. kontaktlosen Scanvorgang besteht, während die eigentliche Wertübertragung (also die Bezahlung i.e.S.) entweder vorgelagert ist (z.B. durch dezentrale Guthaben-Aufwertung von Chipkarten an entsprechenden Aufladestationen / Aufwertern) oder nachgelagert (z.B. durch bargeldlose Verrechnung mit dem Lohn- / Gehaltskonto). GiroWeb verfügt für alle relevanten Bezahlsystem-Varianten über ein breites Spektrum an Erfahrungen und Kompetenzen, sowohl für die Schul- als auch die Gemeinschafts- bzw. Betriebsgastronomie.
Parallel zur Nutzer-Sicht ergibt sich logischerweise auch eine örtliche Verteilung der B2B-Dienstleister. Das trifft z.B. auf die dezentrale elektronische Verarbeitung einzelner Leistungen genauso zu wie auf die Verschiebung der eigentlichen Mahlzeiten-Zubereitung von lokalen Zubereitungsküchen hin zu ausgelagerten Zentralküchen und Verteilerküchen.
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