GV Glossar & Lexikon:GiroWeb erklärt Gemeinschaftsverpflegung
RFID Service: Ausweise – Chipkarten – Chipschlüssel
Für uneingeschränkten Genuss „à la carte“ sind in der Gemeinschafts-Verpflegung (GV) entsprechende Kartensysteme im Rahmen des oben dargelegten bargeldlosen Zahlungs-Systems die wesentliche und doch vielschichtige Einzelkomponente.
Die Kommunikation zwischen kartenbasierten Bezahlmedien auf der einen Seite sowie den (Aufwertungs-, Vorbestell-, Kassen- sowie Management- & Abrechnungs-) Systemen auf der anderen Seite lohnt eine nähere Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln.
Grundlage ist zunächst die (weiter unten noch detailliert ausgeführte) Basis-Technologie, die eine gemeinsame Sprache zwischen Chipkarten-Ausweisen und Karten-Lesern grundsätzlich ermöglicht. Die meisten IT-Systeme beruhen technologisch auf einem (oder mehreren) RFID-Standards (i.d.R. Legic oder Mifare, eher selten Hitag). NFC-basierte Lösungen finden hauptsächlich dort Anwendung, wo Karten von Banken bzw. Kreditinstitutionen i.w.S. eingesetzt werden können (z.B. Kredit- oder Debitkarten, EC-Karten / GiroCard, GiroGo, Maestro, V-Pay).
Je nach Anforderung des Betreibers einer Kantine, Mensa oder eines Betriebsrestaurants kommen unterschiedliche Chipkarten-Leser bzw. Smartcard-Terminals zur Anwendung. GiroWeb sondiert diese Anforderungen mit seiner langjährigen Erfahrung ggf. zusammen mit diesen Betreibern und empfiehlt entsprechend die im konkreten Fall bestmögliche Lösung.
Neben der Karten-Technologie ist ein weiteres Unterscheidungskriterium die Frage, ob es sich um kontaktbehaftete oder um (wie bei modernen IT-Systemen die Regel) kontaktlose Chipkarten handelt. In vielen Fällen, v.a. im Bereich der Betriebsgastronomie, müssen Chipkarten-Terminals außerdem in der Lage sein, unterschiedliche Karten-Typen bzw. Karten-Kombinationen (sog. Hybrid-Karten) parallel auslesen und verarbeiten zu können, insbesondere wenn multi-funktionale Smartcards im Unternehmen eingesetzt werden, die zugleich Mitarbeiter-Ausweis, Zeiterfassungs-Medium, Kantinen-Karte, Parkraum-Karte oder Zufahrts- / Zugangsberechtigung für Bereiche mit einer elektronischen Zutrittskontrolle sind. Ein Sonderfall sind Gästekarten für externe Essensgäste, welche im Normalfall keine Funktion außerhalb der Gemeinschaftsverpflegung benötigen.
Zwei weitere wesentliche Aspekte von GV-Karten sind die Kartenverwaltung sowie der Kartenservice. Unter Karten- oder Ausweisverwaltung fallen sowohl die initiale Karten-Kodierung, die Freischaltung für Aufladung & Bezahlung, die Karten-Abrechnung, ggf. der Karten-Ersatz bzw. die Rückgabe, etwaige Funktionsanpassungen oder im Einzelfall auch Kartensperrungen. Im Rahmen der Karten-Dienstleistungen kommen Aspekte der Optik sowie des Karten-Brandings zum Tragen, zumal (v.a. multi-funktionale) Unternehmenskarten in aller Regel dem Corporate Design entsprechend optisch gestaltet werden. Die Ausweisverwaltung und noch häufiger der Kartenservice werden oft an Dritte ausgelagert. GiroWeb bietet diesen Service für seine Kunden ebenfalls an.
Erwähnt werden sollte darüber hinaus, dass sog. Chipschlüssel bzw. Transponder über karten-ähnliche Funktionalitäten verfügen. Sie kommen v.a. im Kassen- und Bezahl-Bereich der KiTa- und Schulverpflegung zum Einsatz.
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